Geschichte

Im Lauf seines Lebens erwarb oder baute Bruno Stefanini über 250 Liegenschaften und Grundstücke – von Schlössern über Landwirtschaftsflächen bis zu Hochhäusern und Industriebauten. Vieles davon in und um Winterthur. Nach seinem Tod gingen alle Liegenschaften in den Besitz der SKKG über, sie werden heute von Terresta bewirtschaftet, unterhalten und entwickelt.
Zeitleiste mit Ereignissen
Ab 1946
Durch den Erwerb und den Bau zahlreicher Liegenschaften gehört Bruno Stefanini bald zu den grossen Immobilienbesitzer des Landes, zumal er mit viel Geschick Länder kauft, Hàuser baut und Liegenschaften auch für Dritte verwaltet.

Ab 1951
Bruno Stefanini und Hans Robert Jenny übernehmen 1951 die Terresta Immobilien- und Verwaltungs AG. Der Sitz des Unternehmens befindet sich an der Marktgasse 47 in Winterthur. 1960 wird Bruno Stefanini alleiniger Eigentümer und macht Terresta zu einer der ersten Generalunternehmungen in der Schweiz, die Immobilienprojekte plant, baut und bewirtschaftet. Ende der 60er-Jahre bezieht Terresta Büroräumlichkeiten an der zuvor erworbenen Metzggasse 20.

1980-2013
1980 gründet Bruno Stefanini die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG), in die er über die Jahre mehrere Liegenschaften einbringt. Unter anderem 1983 das Schloss Grandson am Neuenburgersee.
1986 kauft Bruno Stefanini das aargauische Schloss Brestenberg mit der Vision, ein unterirdisches Museum und Depot für seine Sammlung zu realisieren.
1998 erwirbt er das Sulzer-Hochhaus, das zum Zeitpunkt der Fertigstellung 1966 das höchste Gebäude der Schweiz war.
2006 verkauft die Sulzer AG den Brennstoffzellenentwickler Hexis AG inklusive der Liegenschaft Zum Park 5 in Oberwinterthur. Bruno Stefanini tätigt den Kauf mit der Absicht, in dieser Liegenschaft den Firmen- und Stiftungssitz sowie ein Museum zu realisieren.
Ab 2011 beginnt Terresta mit den ersten Sanierungsprojekten in der Altstadt von Winterthur.

2018
Bruno Stefanini stirbt 2018 im Alter von 92 Jahren. Alle seine Immobilien gehen im Zuge des Erbganges in den Besitz der SKKG oder deren Tochtergesellschaft Belplan Immobilien AG über, Terresta ist weiterhin für das Portfoliomanagement und die Bewirtschaftung zuständig.
2019 verlegt Terresta den Geschäftssitz von der Metzggasse 20 in das 4. Obergeschoss des Wintowers (ehemals Sulzer-Hochhaus), wo auch die SKKG beheimatet ist.

2020
Bruno Stefanini investierte wenig in den Unterhalt seiner Immobilien, viele sind schon lange renovationsbedürftig. Terresta beginnt die Renovationsarbeiten bei mehreren Liegenschaften in Winterthur, darunter auch denkmalgeschützte Häuser in der Altstadt. Dank der verantwortungsbewussten Planung und Umsetzung baulicher Massnahmen bleiben die Mieten weiterhin vergleichsweise tief.
Der Stiftungsrat der SKKG entscheidet 2020, dass die Liegenschaft Zum Park 5 (ehemals Hexis-Areal) in Oberwinterthur zum neuen Sitz der SKKG und ihrer Sammlung sowie von Terresta entwickelt werden soll.

2023
Im Rahmen einer Neuorganisation wird Terresta als Bereich Immobilien in die SKKG integriert und der neu geschaffenen Direktion unterstellt. Eine gemeinsame Vision und Strategie verbindet die drei Bereiche der SKKG: Immobilien, Kultur und Dienste.
