Sorgfältig wurde der gesamte Verputz, unter dem die Malereien versteckt waren, abgetragen. Danach machten sich Spezialisten vom Restaurierungsatelier Rolf Zurfluh an die Arbeit, das Werk zu reinigen, zu festigen und die Hohlstellen zu hinterfüllen – zusammen mit der Archäologin Caroline Diemand und in enger Begleitung der Denkmalpflege. Es wurden nur kleine Retuschen vorgenommen, jedoch keine Rekonstruktionen. Darum sieht die Fassade heute für das ungeübte Auge ein wenig unfertig aus. Doch das ist durchaus gewollt, entspricht es doch weitgehend dem Zustand, in dem wir das Werk gefunden haben. Somit ist die Fassade eine Zeitzeugin für über 300 Jahre Stadtgeschichte, die mit dem Erhalt der Malereien für alle sichtbar bleibt.